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Der Mann Im Haushalt

Bitte wenn Sie als Mann diesen Arikel lesen: er soll Sie zur Vorsicht mahnen:
als Mann gibt es nämlich zahlreiche Gefahren, die auf Sie im Haushalt und in der Familie lauern-
besonders wenn Sie sich auch in Kindererziehung und Haushaltsarbeit einbringen; d.h. eigentlich wollte ich sagen: einmischen.
Es gibt nämlich so etwas wie eine Einordnungsordnung im Geschirrspüler; d.h. das ist jenes Konzept, jene Grundordnung, die Frauen im Kopf haben, wenn Sie einen Geschirrspüler einräumen. Wenn Sie- wie ich- einmal zu Hause krank lagen und den Geschirrspüler einräumen (man will sich ja nützlich machen), so beachten Sie dieses Frauenkonzept streng.
Sollten Sie es nicht beachten, so wie es dem Autor geschah, bitte seien Sie vorsichtig. Sie werden im guten Falle ein Lächeln und Kopfschütteln der hausführenden Dame ernten; im schlechten Falle werden Sie Ordnungsrufe (zu eng geschlichtet, nicht übereinander schlichten etc ….) ernten, oder gar den Hinweis bekommen, es zu unterlassen, den Geschirrspüler wieder zu befüllen. Dabei ist man ja nur interessiert, die Ressourcen des Geschirrspülers optimal zu nutzen und wenn beim Ausräumen ein Geschirrteil nicht makellos sauber ist- stelle ich es wieder für den nächsten Waschgang hinen. Da geht die Welt eigentlich nicht unter. Anders ist es bei der Kinderbetreuung in der Frühe:
als wir beim Abendessen bei zwei sehr lieben und sehr konservativen Paaren eingeladen wurden, erzählte ich unvorsichtig (!) und stolz, dass ich die kleinen Söhne täglich wecke, das Frühstück für die gesamte Familie zubereite und den kleineren (!) Sohn die für ihn bereits vorbereiteten (!) Kleidungsstücke anziehe. Je länger und blumiger meine Schilderung wurde, desto länger wurden die Gesichter der Gastgeber, besonders die der Männer, da diese offenbar sich in diese Haushalts- und Kindertätigkeiten nicht einmischen (mussten). Dass meine Frau und ich bei keinem dieser Paare jemals wieder eingeladen wurden (um weiteren Schilderungen schlechten Besispiels vorzubeugen) habe ich mir nicht erwartet- aber der Leser wird es vielleicht verstehen.

Friedrich Breier 05

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